Warum nur, wenn es doch anders besser geht?
Ladendieb stahl Brotbackautomaten
Erzingen - Einen Brotbackautomaten hat ein Ladendieb am Samstagnachmittag in einem Erzinger Lebensmittelmarkt gestohlen. Als die Kassiererin kurz ihren Platz verliess, um etwas nachzuprüfen, entwendete ein junger Mann das im Eingangsbereich ausgestellte Gerät. Ein Kunde, der den Vorgang beobachtet hatte, merkte sich das Autokennzeichen und meldete den Diebstahl dem Ladenpersonal. Die Polizei fand kurze Zeit später das Diebesgut in einem Schrank im Schlafzimmer eines 25 Jahre alten Mannes. Der Ladendieb hat die Tat gestanden. (PolWT 14.02.06 – Schaffhauser Nachrichten)
Es mag ja sein, dass man(n) denkt es sei viel einfacher Brot mit einem Brotbackautomaten zu backen: Deckel auf, Zutaten rein, Knopf drücken und in drei Stunden hat man(n) duftendes Brot auf dem Tisch. Und ja, Brot „von Hand“ backen ist sehr anstrengende Arbeit: Zutaten zusammenstellen, Teig anrühren, ordentlich kneten, gehen lassen und backen... also warum nicht lieber so einen tollen Brotbackautomaten besitzen?!?
Das dachte ich auch mal:
In unseren Sommerferien im Tessin hatte ich die Möglichkeit -meine Schwiegermutter hat(te!!!) so einen Automaten im Ferienhäusschen- auf „modernste“ Art unser Brot zu backen. Der Reihe nach: erstmal Deckel des Brotautomaten öffnen, den Alubehälter einmehlen und dabei achten, dass das kleine Rührwerk inmitten des Behälters auch ja fest und richtig sitzt. Dann wie gewohnt die Zutaten (anstelle in eine Schüssel) in den Behälter einfügen. Programm einstellen; ob helles oder dunkles Mehl, ob grosses oder kleines Brot, ob mit Kruste ohne Kruste. Zeit einstellen und dann heisst es gespannt warten. Nach etwa 1 ½ Stunden ertönt ein Pfeiffton und jetzt –und nur jetzt!- darf man den Deckel öffnen und weitere Zutaten wie Nüsse, Oliven oder was auch immer dem Teig zufügen. Dann heisst es wieder warten. Tatsächlich, nach drei Stunden pfeifft es erneut und der Brotbackautomat zeigt an, dass das Brot fertig ist.
Mit dem Haltebügel lässt sich der Alubehälter rausnehmen und das Brot löst sich ohne Probleme ... jedoch: wie sieht denn dieses Brot aus?!? und wo um Himmelswillen ist das Rührwerk geblieben ?!?Das Brot schmeckt nicht nur so wie es aussieht *ironie-on* es ist auch supertoll, dass sich ein Rührwerk in der Mitte des Brotes befindet und volle 3 Stunden Stromkosten lassen das Herz höher schlagen *ironie-off*
Mein Fazit:
ich backe mein Brot nach herkömmlicher Art :-)
Roggenbrot
350 g Roggenmehl,150 g Weissmehl,
10 g Salz,
1 Esslöffel Sonnenblumenöl,
1 Esslöffel Joghurt nature,
20 g Hefe, 0.5 dl lauwarmes
Wasser, 2.25 dl Wasser
Zubereitung:
Roggenmehl, Weissmehl und Salz in einer Teigschüssel mischen. Sonnenblumenöl und Nature-Joghurt beigeben. Die Hefe in etwas lauwarmem Wasser anrühren und zum Teig geben. Wasser zugeben und Teig kneten, bis er sich von der Schüssel löst. Den Teig mit einem feuchten Tuch zudecken und auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Dann eine Teigrolle formen und zu einem Ring zusammenfügen. Den Teigring auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und weitere 30 min aufgehen lassen. Etwas Roggenmehl über den Teigring stäuben und im vorgeheizten Ofen während 40-50 min bei 200-220 °C backen.
Geht doch! :-)
(Foto und Rezept von foodnews)

Wie ein "Tagebuch" werde ich aus meiner Sicht,
Augenblicke-Momente-Gedanken rund um unsere Familie schreiben.
Ich weiss nicht was auf mich zukommt...aber ich freue mich
Möchte Roger danken für die Geduld und Unterstützung,
die er mir zukommen lässt, bei der Gestaltung dieser
Website. Auch ein Dankeschön an Euch, liebe Leser. Ohne
Eure Kommentare wäre mein Blog ziemlich trostlos.
Anregungen und Kritik nehme ich jederzeit gerne entgegen.
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Bin seit 14.03.2008 dabei :-)

2 Kommentar(e):
Danke für Dein Rezept Christa. Ich habe meinen Automaten auch entsorgt und mache seither das 3 Minuten Brot, das man auch nicht kneten muss. Ich mach ausnah,msweise mal einen Link dahin:http://www.blogbox.ch/2005/07/02/3-minuten-brot/
Beat, danke für den Link. Dein Rezept ist wirklich genial und das in nur 3 Minuten :-)
Werde ich auch mal ausprobieren!
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